Lieber Jörg! Ich war heuer mit der Leitner Gruppe und Dir in Irland unterwegs. Ich möchte mich bei Dir ganz herzlich für die herrliche Zeit bedanken. Du hast es echt drauf Jahreszahlen und Informationen so zu verpacken, das es nie langweilig wird. Mit Deinem Humor und Deiner Geduld hast Du uns nie spüren lassen das Dein Job harte Arbeit ist. 2002 war ich schon mal in Irland unterwegs und habe mich in Land und Leute verliebt. Leider hatte der Reiseleiter damals nicht Dein Niveau. Mach weiter so, ich habe es sehr genossen. Einziger Nachteil: ich mußte leider wieder nach Hause. Das ist bitter.

Alles Liebe aus Herzogenaurach.

Lieber Jörg,

Eine “Königin” hat Pflichten:
 ob sie will oder nicht -
 sie muss es richten!
Doch ich tu es gerne und von Herzen
 und sage “Danke” nicht nur fürs Scherzen.

Jörg zeigte uns das schöne Irland
 mit viel Geduld und Sachverstand. 
War immer nett und hilfsbereit
und auch ansonsten recht gescheit.

Auch ohne Whiskey oder Guiness erkannten wir Jörgs große Finess!
 Ich glaub´ich sprech im Namen von allen:

Jörg sie haben uns bestens gefallen!

Vielen Dank für die eindrucksvolle Tour!
Ihre Leitner Gruppe vom April 2011 :-)

Limericks der Leitner Gruppe April 2011!

Herzlichen Dank an Alle die mitgewirkt haben!!!

Es kam eine Gruppe aus Franken
 die wollten hier Eindrücke tanken
 die Rechnung ging auf
 mit Gärten zu hauf 
das haben wir Jorg zu verdanken.

Ein Segensspruch jeden Morgen
 befreit uns von Kummer und Sorgen 
wir sahen viel Ginster 
und nachts war es finster 
doch da gab es Bier viele Sorten.

Das Guinness schmeckte sehr lecker
 drum gab es auch selten Gemecker
 die Fässer sind leer
 wir kriegen nichts mehr
 drum gehn wir zurück nach Franken.

Hallo Jorg,

danke für eine weitere wunderbare Tour. Es macht immer wieder viel Spaß, mit Dir unterwegs zu sein.
 Wieder hast Du weit mehr als 100 % gegeben und alles dafür getan, dass es eine unvergessliche Tour wird.

Ich staune immer wieder über Dein umfangreiches Wissen zu verschiedenen Themen, das Du immer mit der richtigen Prise Humor weitergibst.

Bleib so wie Du bist!

Slàn

Lieber Jörg, ganz herzlich möchten wir uns bei Dir bedanken, Du hast uns wundervoll Deine grüne Insel nahegebracht. Es war soooo schön.
Deine sehr große fachliche Kompetenz haben wir sehr bewundert. Es hat einfach nur Freude gemacht mit Dir unterwegs zu sein. Dein sehr großes Einfühlungsvermögen hat auch uns Älteren die teilweise langen Strecken sehr erträglich gemacht. Du hast uns Irland sehr nahe gebracht und wir hoffen, mit Dir auch Nordirland kennenlernen zu dürfen. Vom 03.bis 11.Oktober 2010 waren wir mit Dir unterwegs und uns hat alles sehr fasziniert. Deine wunderbare DVD, unsere Bilder, unsere Mitbringsel, alles zusammen hat uns noch nicht zu Hause ankommen lassen, wir sind immer noch im schönen Irland. Dafür danken wir Dir recht herzlich.
 Alles Gute,liebe Grüße und hoffentlich auf ein
baldiges Wiedersehen

PS: Grundeigentümer-Reisende werde Dir noch einige Bilder, auf denen auch Du zu sehen bist zukommen lassen.

Goldener Oktober in Irland

Bevor ich über meine Reise mit einer kleinen Reisegruppe im Oktober 2009 berichte, möchte ich mich ein wenig vorstellen. Ich heisse Susanne, interessiere mich schon seit über 25 Jahren für Irland und seine Geschichte. Seit etwa 20 Jahren habe ich eine (Brief) Freundin in Dublin.
1995 war ich das erste Mal in Irland und fuhr eine Woche lang mit dem Mietwagen über die Insel. Nun hatte mich das Irlandfieber endgültig erfasst. Im Sommer 2008 lernte ich während einer Irlandreise Jorg Mille kennen. Er war unser Reiseleiter bei einer CIE Tour. Nach meiner Rückkehr liess mich die Idee, einmal eine Reise nach Irland zu begleiten nicht mehr los. Ich nahm Kontakt zu Jorg auf und wir organisierten für den März 2009 unsere erste Tour. Jorg kam dazu zweimal in meine Heimatstadt, um Irland und die geplante Tour vorzustellen. Er hatte allerlei Material dabei, um den Interessierten Irland näher zubringen. Es waren tolle Poster, Bücher und sogar ein Whiskey, der zu gewinnen war. Die Preisfrage; Was unterscheidet einen schottischen Whisky von einem irischen Whiskey? Seine offene und humorvolle Art kam dabei bei den Leuten sofort gut an. Auch für mich war seine Art und besonders sein Humor, mit ein Grund gerade mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ausserdem verfügt er über ein wirklich umfangreiches Wissen über Irlands Geschichte und Gegenwart.
Berichten will ich hier von der zweiten Tour im Oktober 2009. Viel Spass!

Wir haben den 11. Oktober 2009 und endlich geht es wieder los. Auch meine Mitreisenden sind schon voller Vorfreude. Vor einer Woche haben wir uns alle getroffen und organisatorische Dinge besprochen. Nun sind wir auf dem Weg nach Düsseldorf. Von dort aus geht es mit dem Flieger direkt nach Dublin.

Nach einem kurzen Flug setzt der Flieger in Dublin zur Landung an. Schnell haben wir alle unseren Koffer und in der Ankunftshalle werden wir schon von Jorg erwartet, natürlich wird er unser Reiseleiter sein. Mit dem Bus geht es direkt in die Innenstadt, wo auch unsere Stadtrundfahrt beginnt. Dublin ist eine äußerst lebhafte Stadt mit vielen bemerkenswerten Gebäuden, vor allem aus dem 18. Jahrhundert. Die vielen Parks laden zum Verweilen ein, interessant auch die georgianischen Häuserviertel und natürlich das Gebiet um die Temple Bar herum. Dublin ist die unumstrittene Metropole Irlands mit mehr als 1 Million Einwohner. Das Alles lernen wir auf unserer Stadtrundfahrt kennen und auch, dass Dublin das erste Mal von Wikingern gegründet wurde, aber dann später einfach noch einmal von den Iren selbst im Jahre 988.
Wir besuchen das Trintiy College, die älteste noch existierende Universität Irlands, auch berühmt für das “Book of Kells“, die Long Room Bibliothek und natürlich für die Leute, die hier studierten. Unter Ihnen Oscar Wilde und Georg Bernhard Shaw oder auch Bram Stoker, dem die Menschheit die Dracula Geschichten zu verdanken hat.
Nach einer 20 – minütigen, recht amüsanten Einführung durch Jorg schauen wir uns dann das “Book of Kells“ an, eines der ältesten Bücher der Welt. Geschrieben von Mönchen auf einer Insel vor der Küste Schottlands, before es dann nach Kells in Irland gebracht wurde. Diese alte Schrift ist immer wieder faszinierend, aber ich freue mich am meisten auf den Long Room mit seinen vielen, vielen alten Büchern. Schon beim hinaufgehen steigt einem der Duft der alten Bücher in die Nase. Toll!
Nach einer Mittagspause fahren wir in den Phoenix Park und machen natürlich einen Stopp am Papstkreuz. Hier feierte Papst Johannes Paul II. am 29. September 1979 eine Messe zu der sich mehr als 1 Million Iren versammelten. Ein Tag, der den Iren noch viele Jahre in Erinnerung bleiben wird. Unvergesslich für die, die dabei waren.
Es ist Sonntag, wunderbares Wetter und halb Dublin scheint unterwegs zu sein. Und wir mittendrin, toll wieder in Irland zu sein.
Auch der Besuch der St. Patricks Kathedrale darf natürlich nicht fehlen. Meine Schwester fasziniert der Boden der Kathedrale mit den schönen Fliesen, andere sind von den Buntglasfenstern beeindruckt, aber alle sind es von der Geschichte der Kathedrale, die hier im Jahre 1191 ihre Grundsteinlegung hatte. Kaum einer hätte vermutet, dass Georg Friedrich Händels “Messias” hier uraufgeführt wurde.
Auch hier hatten wir eine etwa 20-minütige Einführung durch unseren Reiseleiter und wir waren erstaunt, was für lustige Anekdoten es doch über so eine ehrfürchtige Kathedrale zu berichten gibt.
Am Abend treffen wir uns noch mit meinen irischen Freunden Fiona und Tony und es wird ein feuchtfröhlicher Abend im Pub. An den nächsten Morgen denke ich lieber noch nicht.

Am nächsten Morgen geht es von Dublin aus zuerst zu den Powerscourt Gardens. Das Wetter ist wieder toll, die Sonne scheint, der Himmel ist blau. Bei solch einem Wetter macht der Besuch der Gärten natürlich gleich doppelt soviel Spass. Alle aus unserer Gruppe sind begeistert und erfreuen sich an der wunderbaren Anlage. Mich begeistert besonders der Japanische Garten.
Aber der Tag bringt noch einen weiteren Höhepunkt: Glendalough – Das Tal der beiden Seen! Ich mag diesen Ort sehr und werde nicht müde, immer wieder hierher zu kommen. Wir gehen zusammen über die ehemalige Klosteranlage und werden dabei von Jorg mit vielen interessanten Informationen versorgt.
Glendalough wurde im 6. Jahrhundert vom heiligen Kevin gegründet und hatte schon bald darauf den Ruf einer Universität. Bis zu 1000 Menschen lebten hier. Kevin kam in diese Gegend und wollte eigentlich als Einsiedler leben, aber die Leute hörten von Kevin und wollten von ihm lernen, so dass er sich entschied eine Klosterschule zu gründen. Als Glendalough 1215 dem erzbischöflichen Stuhl in Dublin zugeordnet wurde, verlor es an Bedeutung. Später ging es nach einem Brand 1398 langsam zu Grunde. Heute sind noch die Reste des Eingangstores, ein Rundturm, die Ruinen der Kathedrale und einer Kirche, ein Hochkreuz und eine vollständig erhaltene Kirche aus dem späten 10. Jahrhundert zu sehen.
Anschliessend macht ein Teil unserer Gruppe einen etwa einstündigen Spaziergang durch das Tal und wir geniessen die Sonne.
Am frühen Nachmittag geht es weiter nach Carlow zum Browns Hill Dolmen, einem imposanten Bauwerk mit seiner 100 Tonnen schweren Deckenplatte. Entstanden sein soll dieses Grab zwischen 4000 und 3000 vor Christus. Unglaublich!
Die Stimmung in der Gruppe ist gut und es entsteht unser erstes Gruppenfoto.
In Kilkenny bleibt vor dem Abendessen noch Zeit für einen kleinen Gang durch die Stadt. Nach dem leckeren Abendessen gehen wir noch alle zusammen auf ein Pint in ein Pub.

Der heutige Tag startet mit einem kleinen Rundgang durch Kilkenny, Zuerst bringt uns der Bus zur. St. Canice Kathedrale mit ihrem imposanten Rundturm. Von dort gehen wir zum Kilkenny Castle. Auf dem Weg dort hin werden wir von Jorg auf allerlei Gebäude und interessante Kleinigkeiten aufmerksam gemacht. Das Castle hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach der Besichtigung bleibt noch Zeit für einen Besuch im Garten des Design Centers. Hier gibt es schöne Skulpturen aus Holz zu sehen. Danach hole ich mir schnell noch einen Coffee to Go und dann geht es auf nach Tipperary zum Rock Cashel. “It’s a long way to Tipperary” wie es so schön heisst in einem Lied, dass im ersten Weltkrieg enstand. Schon aus der Ferne sieht man die imposante Anlage des “Rock of Cashel“. Dieser Ort fasziniert mich immer wieder und ich habe mich auch diesmal wieder sehr auf den Besuch gefreut. Bei der etwa 40-minütigen Führung erzählt uns Jorg nicht nur die Geschichte des “Rock of Cashel”, sondern auch vom Heiligen Patrick und der Blutstaufe König Angus. Ausserdem erklärt er, wie der Felsen in diese ansonsten flache Ebene kommt und was der Teufel dabei für eine Rolle spielte. Mehr wird nicht verraten!
Beim späteren Mittagessen im Rock House ist es sehr lustig, dort macht auch eine Reisegruppe Pause, die aus sehr fidelen älteren Damen und Herren besteht. Ich vermute, es sind Amerikaner.
Nun geht es weiter Richtung Tralee, unserem Domizil für die nächsten drei Nächte. Das Nomadenleben hat erst mal ein Ende und meine Mitreisenden sind schon sehr gespannt auf den “Ring of Kerry“.

Der “Ring of Kerry“, wer hat noch nichts von dieser Panaramastrecke gehört. Der erste Stopp gilt King Puck in Killorglin. Ein Ziegenbock König der Stadt, das gibt es nur in Irland! Im “Red Fox Inn” geniessen wir kurze Zeit später einen Irish Coffee, ein guter Start in den Tag! Wir haben wieder Kaiserwetter und entsprechend ausgelassen ist auch die Stimmung in der Gruppe, nicht zuletzt wegen der 2 cl Irish Whiskey, die ja Teil eines Irish Coffees sind!
Wir besichtigen ein gut erhaltenes Ringfort und erfreuen uns auf dem kurzen Fussweg dahin des Sonnenscheins. Man mag gar nicht glauben, dass es Mitte Oktober ist. Unsere Jacken können wir getrost im Bus lassen. Direkt am Fort grasen einige schwarze Kühe und Dank unseres Reiseleiters lernen wir, dass es sich bei ihnen um Guinness-Kühe handelt. Genau, die Milch dieser Kühe wird für Guinness verwendet!
In Waterville geniessen wir den Blick auf das Meer und ein ganz Mutiger unter uns geht sogar mit den Füssen ins Wasser. Sein juchzen hören wir noch von der Promenade aus, trotz das Rauschens der Brandung.
Weiter geht es über den “Pfad des Schatzes“, wo man einen Bullen weit vor der Küste im Wasser sehen kann, vorbei am Derrynane National Park Richtung Sneem, dem wohl buntesten Städtchen Kerrys. Auch hier verweilen wir und weiter geht es in den Killarney National Park.
Der Killarney National Park ist mit über 10.000 Hektan der grösste National Park Irlands. Wir erleben einzigartige Aussichten im National Park, die Purple Berge, die Mangerton Berge, Torc oder Eagles Nest. Nicht zu vergessen die drei Seen des National Parks. Der Lough Lean .“ der See des Wissens” auf einer seiner Inseln, Inishfallen, gründete der heilige Finian eine Klosterschule die sich zu einer Art Universität entwickelte. So erhielt der See seinen Namen.
Erschöpft, aber voller neuer Eindrücke erreichen wir gegen Abend unser Hotel in Tralee.
Als wir abends in Restaurant kommen, werden wir gefragt, ob es schlimm sei, dass die Speisekarte noch nicht übersetzt sei. Meine Schwester meint, das sei kein Problem, wir könnten übersetzen. Daraufhin drückt ihr der Kellner die Speisekarte und einen Stift in die Hand,- so hatte sie es nicht gemeint. Aber unter allerlei Gelächter übersetzen wir die Karte gemeinsam.

Am nächsten Tag geht es auf die Dingle Halbinsel, für mich ein absoluter Höhepunkt, hier wird für mich der Traum von Irland Wirklichkeit – grüne Felder, graue Steinmauern, grasende Schafe und das blaue Meer. Der Tag beginnt mit einem Spaziergang am Inch Strand. Ein Stopp am Slea Head darf natürlich auch nicht fehlen. Anschließend gehen wir hinauf zu den Beehives, den Bienenhütten, steinerne Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Genau wie das Gallarus Oratory, dessen Besuch natürlich auch nicht fehlen darf. Warum wurde auf dieses Fleckchen Erde ein Gebetshaus gebaut und von wem? Unser Reiseleiter versammelt uns alle im Inneren des Gebetshauses und trägt ein Gedicht vor. Kein Geringerer als Semaus Heaney, Irlands amtierender Nobelpreisträger der Literatur, schrieb dieses Gedicht. Er beschreibt seine Eindrücke vom Gebetshaus in äusserst interessanter Weise. Zuletzt geht es noch zu der Ruine der Kilmakedar Church. Interssant sind dort ein Alphabetsstein, eine Sonnenuhr und natürlich die Ruinen der Kirche selbst. Eine der ersten Kirchen Irlands, die aus Stein gebaut wurden.
In Dingle Town verbringen wir einen entspannten Nachmittag mit einer Pause bei Tee und Scones und natürlich gönne ich mir wieder eine Kugel des preisgekrönten Eises bei Murphys. Mehr ist nicht drin, immerhin kostet eine Kugel stolze 3,50 . Aber ich geniesse diese eine Kugel.
Einige von uns machen einen kurzen Abstecher in Dick Mack’s Pub, ein Muss bei einem Besuch in Dingle Town.
Zurück nach Tralee geht es über die nebligen Berge, die ihrem Namen alle Ehre machen.
Der Tag findet einen entspannten Ausklang an der Hotelbar.

Unsere drei Nächte in Tralee sind schon vorbei und das Nomadenleben beginnt wieder. Unseren ersten Stopp machen wir heute in Adare, einem netten Örtchen mit hübchen reetgedeckten Häusern. Danach geht es weiter zum Bunratty Folk Park, in dem wir uns für einige Stunden aufhalten. Ich schlendere immer wieder gern durch dieses Museumsdorf. Heute werden wir in der Dorfstrasse Augenzeugen von Fernsehaufnahmen. Dabei können wir auch zwei irische Wolfshunde bewundern. Sehenswert vor allem die vollständig restaurierte und ausgestattete Burg der McNamarras aus dem15. Jahrhundert.
Die Zimmer sind authentisch eingerichet mit Möbeln und Gegenständen aus den letzten 600 Jahren. Man kann die ganze Burg erkunden bis hoch auf das Dach von wo man einen tollen Blick auf die Shannon Mündung in den Atlantik und Limerick City auf der anderen Seite hat.
Dann geht es weiter zu den Cliffs of Moher, immer wieder beeindruckend, dieses Naturspektakel Irlands. Einfach atemberaubend, wie die Klippen über 200 Meter hoch in den Himmel ragen. Und unten der tosende Atlantik. Man hat einen gigantischen Blick auf die Küste vom County Clare und auf die Aran Inseln vor der Bucht von Galway. Wer besonders gute Augen hat kann sogar die Spitze der Freiheitsstatur von New York sehen, behauptet jedenfalls unser Reiseleiter und das ein Irish Coffee vorher hilft, die Sehstärke zu verbessern! Er hat uns viel erzählt, von Leprecauns, blauen Pferden, Lamas , Feen und irgendwo hat er immer recht.
Nun fahren wir weiter durch den Burren, eine hellgraue Karstlandschaft wie man sie hier in Irland nicht erwartet. Auch hier bin ich immer wieder fasziniert. So unterschiedliche Landschaften gibt es in Irland.
Höhlen, den Polnabrone Dolmen, einen Sandstrand, ein Fluss, der bald verschwunden sein wird, und mittlerweile sogar Lamas, kann man im Gebiet des Burren bestaunen.
Zur Übernachtung fahren wir nach Galway und lassen den Abend gemütlich in der Hotelbar ausklingen.

Heute kommen wir nach Clonmacnoise, das Weideland der Nachfahren Noahs, malerisch am Shannon Fluss gelegen. Vorher erzält uns Jorg noch eine Geschichte wie der Shannon entstand, durch die Neugier einer Frau und dem Lachs der Weisheit.
Unterwegs ist es noch sehr neblig, aber pünktlich mit unserer Ankunft setzt sich sie Sonne durch und wir haben einen wunderschönen Aufenthalt bei dieser alten Klosteranlage, gegründet 548 vom heiligen Cirian. Unglaublich was dieser Ort heute noch für eine Ausstrahlung hat. Auch dort gibt es wieder eine interessante Führung durch unseren Reiseleiter und wir sind beeindruckt von den fast 4 m hohen Hochkreuzen und deren Bedeutung, Vom flüsterenden Torbogen und von der Geschichte um den heiligen Cirian und Dermot, King of Munster, der erste christlich getaufte König Irlands. Auch heute noch hat Clonmacnoise religiöse Bedeutung, sogar Papst Johannes Paul II feierte hier eine Messe im Jahre 1979.
Danach geht es weiter nach Kilbeggan, dort besichtigen wir das Museum der ehemaligen Whiskey-Destillerie, sehr interessant und ein Tasting darf natürlich auch nicht fehlen. Die Führung durch das Museum übernimmt Jorg selbst. Wirklich erstaunlich, wie vielseitig sein Wissen ist. Am Morgen hat er uns noch mit geschichtlichem Wissen beeindruckt, nun erklärt er uns, wie Whiskey hergestellt wird.
Anschliessend geht es weiter nach Dublin. Es ist Samstag und die Stadt ist voller Leben. Ich lasse mich einfach treiben und geniesse das pralle Leben rings um mich herum. Unseren letzten Abend lassen wir in einem Pub ausklingen.

Es ist wieder Sonntag und nun steht der Abschied unmittelbar bevor und mein Herz wird immer schwerer. Heute Vormittag fahren wir in die Hafenstadt Howth, das auf einer Halbinsel in der Bucht von Dublin liegt. Dort bleibt noch Zeit für einen kleinen Spaziergang und einen Besuch bei den Kegelrobben. Wir treffen uns nochmals mit Fiona und Tony. Zum Abschied gibt es ein gemeinsames Mittagessen mit Chowder (Fischcremesuppe) und ein letztes Guinness dazu. Auf dem Weg zum Flughafen schauen wir uns noch das Malahide Castle und die wunderschönen Parkanlagen an.
Dann heisst es endgültig Abschied nehmen.
Eine wunderbare Woche im Land der Heiligen und Gelehrten geht zuende und ich freue mich schon auf die Rückkehr nach Irland.

Ich möchte allen Lesern gern unsere Gruppenreise ( Ende März 2011 mit 6 Personen!) ans Herz legen. Erleben sie Irland in entspannter Atmosphäre, mit unkomplizierten Menschen. Reisen Sie bequem mit einem Kleinbus durch Irland und lassen sich dabei auf angenehme Weise kompetent informieren.

Interesse? Eine kurze email genügt: SusanneKoehne@web.de

Sie reisen lieber allein und möchten den Linksverkehr testen? Auch kein Problem, Jorg stellt Ihnen gern eine Route nach Ihren Vorstellungen zusammen und versorgt Sie mit allen nötigen Informationen. Auch DVDs über die Regionen Irlands hält er für Sie bereit. Profitieren Sie von dem reichen Wissen.

Beenden möchte ich meinen Bericht mit einem irischen Reisesegen:

Möge die Strasse dir entgegen eilen,
Möge der Wind immer in deinem Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen
Und der Regen sanft auf deine Felder fallen.
Und bis wir uns wiedersehen,
Halte Gott dich fest in seiner Hand

Slan

Hallo Jorg!

So gut wie bei unserer Irland-Rundreise (29.07.10 – 03.08.10) sind wir noch von keinem Reiseleiter betreut worden. Sonst ist es üblich, dass einen am ersten Tag irgendwer am Flughafen abholt, zum Hotel bringt und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet, erst am nächsten Tag kommt dann der eigentliche Reiseleiter. Am letzten Tag ist man sonst auch nicht sicher, wer einen zum Flughafen bringt. Hier in Irland lag alles in einer Hand : Reiseleiter und Bus von der ersten bis zur letzten Minute – das ist ein toller Service !

Außerdem hat uns deine lockere und lustige Art gut gefallen, und wie du die vielen Informationen vermittelt hast ohne uns jemals zu langweilen.

An diese Reise werden wir immer gerne zurückdenken.

Gruß
 Axel & Brigitte Juedtz

Hallo Jörg!

Beim Durchstöbern Deiner Homepage bin ich auf das Gästebuch gestoßen …

Vielen, lieben Dank für die prima Reiseleitung. So konnte man absolut fantastische Eindrücke von Irland bekommen angereichert mit umfassenden Hintergrundinformationen. Fazit: tolle 6 Tage (29.07.-03.08.2010) und absolut empfehlenswert – was ich auch machen werde. ;-)

Beim Genießen der DVD habe ich bei den “Cliffs of Moher” einen kräftigen Schluck Whiskey genommen und meinen Spaß gehabt.

Weiterhin viel Erfolg, alles Gute, bleib einfach so sympathisch wie Du bist!

Liebe Grüße

Katja :0)

Hallo Jörg,

vielen Dank für die super Betreuung während unserer Irland-Rundreise.
 Besonders toll war auch der letzte Abend in Temple Bar ;-)

Mach weiter so & alles Gute für die Zukunft deines Unternehmens!!

Slainté!

In Irland regnet’s oder nicht (das passt jetzt einfach zum Gedicht!) 
Wir hatten eine tolle Reise, am Ende gabs sogar noch Preise! 
Wir kennen Irland jetzt “was mehr”, das kommt von Jorg’s Geschichten her! 
Unermüdlich er erklärt, während Seamus fährt! 
Burgen, Klöster und auch Seen, griffen ein in’s Tag’s Geschehen! 
Leider ist die Fahrt zu Ende, schüttelt euch noch einmal die Hände.
 Wir danken für den tollen Trip und spenden dafür diesen Tip!

Die Voss – Gang!